Satzung des Schützenvereins Sankt Margarethen e.V. Wadersloh

 

§ 1

 

Der im Jahre 1863 gegründete Schützenverein Wadersloh führt den Namen

 

„Schützenverein Sankt Margarethen e.V. Wadersloh“.

 

Er hat seinen Sitz in Wadersloh, Kreis Warendorf, und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Brauchtums und der Heimatverbundenheit, insbesondere des Schützenwesens sowie die Pflege der Kameradschaft.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung des Schützenbrauchtums, das sportliche Schießen, die Einbeziehung der Jugend in das Vereinsleben und das Abhalten des Schützenfestes.

 

§ 1a

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 2

Mitglieder des Vereins können alle männlichen Bürger der Gemeinde Wadersloh und Umgebung werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Jugendliche/Schüler/Schülerinnen können sich ab Vollendung des 12. Lebensjahres der Schießsportgruppe anschließen. Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung der Sportgruppe.

 

§ 3

Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder. Die Neuaufnahmen werden in der nächsten Generalversammlung bekanntgegeben. Die Satzung des Vereins kann bei den Vorstandsmitgliedern und im Vereinslokal eingesehen werden.

 

§ 4

Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu zahlen, der jeweils von der Generalversammlung mit Stimmenmehrheit beschlossen wird. Wird kein neuer Beschluss gefasst, so gilt der letzte Jahresbeitrag weiterhin. Der Jahresbeitrag wird rechtzeitig vor dem Fest eingezogen.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 5

Die Vereinsmitglieder haben die Pflicht, das Ansehen und die Interessen des Vereins nach besten Kräften zu wahren und zu fördern.

 

§ 6

Der Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen. Wer den Austritt erst nach dem 1. April anzeigt, ist verpflichtet, den Beitrag für das lfd. Jahr zu entrichten.

 

§ 7

Mitglieder, die das Ansehen des Vereins schädigen, können auf Antrag des Vorstandes oder einzelner Mitglieder durch Beschluß der Generalversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Zuvor ist das auszuschließende Mitglied vom geschäftsführenden Vorstand zu hören. Werden einem Mitglied die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt, so erlischt zwangsläufig die Mitgliedschaft. Endet die Mitgliedschaft, erlischt jeder Rechtsanspruch an den Verein.

 

§ 8

Der Vorstand besteht aus:

 

a) dem Oberst, als 1. Vorsitzenden

e) 10 Beisitzern, davon muss 1 Beisitzer aus den

b) dem Major, als Vertreter des Obersten

     Reihen der Jungschützenkompanie gewählt werden,

c) dem Geschäftsführer, Vertreter Schatzmeister

f)   der amtierenden Majestät

d) dem Schatzmeister, Vertreter Geschäftsführer

g)  den Kompanieführern,

 

h)  den Abteilungsleitern,

 

i)   ggfls. Ehrenvorstandsmitgliedern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 Bürgerliches Gesetzbuch sind:

 

 

 

1. der Oberst

 

 

3. der Geschäftsführer

 

 

2. der Major

 

 

4. der Schatzmeister

 

 

Zeichnungs- und vertretungsberechtigt sind der Oberst oder sein Stellvertreter gemeinsam mit dem Geschäftsführer oder dem Schatzmeister. Der Vorstand kann jährlich über Ausgaben des Vereins bis zu 50 % des Jahresbeitragaufkommens entstehende Kosten verfügen, ohne daß dies der vorherigen Genehmigung der Generalversammlung bedarf. Hierunter fallen nicht zwangsläufige Ausgaben für die Gestaltung des Schützenfestes.

 

§ 9

Die Wahlperiode wird für den geschäftsführenden Vorstand auf 6 Jahre und die der Beisitzer auf 3 Jahre

festgesetzt. Vom geschäftsführenden Vorstand sollten höchstens 2 Mitglieder gleichzeitig ausscheiden. Von den Beisitzern scheidet 1/3 jährlich aus.

Die Wahlperiode der Kompanieführer gemäß § 8 beträgt 5 Jahre.

Die Mitgliedschaft des Beisitzers der Jungschützenkompanie endet spätestens mit der Vollendung seines 30. Lebensjahres (s. auch Richtlinien für das Offizierscorps v. 29.10.05, § 1, Absatz Jungschützenkompanie).

 

§ 10

Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind in geheimer Wahl mit Stimmenmehrheit zu wählen. Wird die Stimmenmehrheit im 1. Wahlgang nicht erreicht, so entscheidet in einem 2. Wahlgang die einfache Mehrheit. Die Beisitzer können auf Vorschlag eines oder mehrerer Mitglieder in offener Abstimmung gewählt werden. Bei mehreren Vorschlägen oder auf Antrag eines Mitgliedes erfolgt geheime Abstimmung, wie beim geschäftsführenden Vorstand. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder. Wählbar sind alle Mitglieder, sie sollen mindestens 3 Jahre dem Verein angehören.

Ehrenvorstandsmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Generalversammlung ernannt.

 

§ 11

Der Vorstand ist verpflichtet, die Interessen des Vereins zu wahren, Beschlüsse der Generalversammlung auszuführen und das Vermögen des Vereins gewissenhaft zu verwalten. Er ist weiterhin verpflichtet, der Generalversammlung über seine Arbeit Rechenschaft zu geben.

 

§ 12

Der Oberst leitet die Vorstandssitzungen. Zu den Vorstandssitzungen lädt er durch den Geschäftsführer rechtzeitig schriftlich ein. Auf Antrag von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern ist eine Vorstandssitzung einzuberufen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden in einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Oberst bzw. sein Vertreter.

 

§ 13

Der Geschäftsführer besorgt alle schriftlichen Arbeitendes Vereins und führt insbesondere die Protokolle über Vorstandssitzungen und Generalversammlungen. Das Vorstandsprotokoll ist vom Obersten, dem Geschäftsführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Niederschriften über die Generalversammlungen sind vom Oberst, dem Geschäftsführer und einem Mitglied, das nicht Vorstandsmitglied ist, zu unterzeichnen.

 

§ 14

Der Schatzmeister hat über alle Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen. Außerdem führt er das Mit-

gliederverzeichnis bzw. die Mitgliederkartei. Er verwaltet die Vereinskasse und hat dem Vorstand auf

Verlangen Einsicht in das Kassenbuch zu gewähren. Das Rechnungsjahr des Schützenvereins umfasst

den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres. In der Frühjahrsgeneralver-

sammlung hat der Schatzmeister die geprüfte Jahresrechnung vorzulegen. Die Kassengeschäfte sind von 2

von der Generalversammlung zu berufenden Prüfern zu kontrollieren. Über die Entlastung des Schatzmeisters entscheidet die Generalversammlung auf Antrag der Kassenprüfer.

 

§ 15

Der Major ist Vorsitzender und Chef des Offizierscorps.

 

§ 16

Offizier kann jedes Mitglied nach 2-jähriger Vereinszugehörigkeit werden.

 

§ 17

Offiziere werden auf Vorschlag des Vorstandes, des Offizierscorps oder der Kompanieversammlung von der Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.

Das Offizierscorps wählt aus seinen Reihen den Zeugwart. Dieser hat über die dem Verein gehörenden Gegenstände Buch zu führen, sie aufzubewahren und evtl. zu pflegen. Will ein Offizier ausscheiden, so hat er dieses dem Major schriftlich mitzuteilen.

 

 

 

 

§ 18

Gesuche und Beschwerden sind beim Oberst oder beim Major in schriftlicher Form vorzubringen.

 

 

§ 19

Jedes Jahr finden 2 ordentliche Generalversammlungen statt, und zwar

 

a)  die erste im Frühjahr, in der die nach § 14 vorgeschriebene Rechnungslegung erfolgt und

b)  die zweite im Herbst, in der die Wahlen zum Vorstand erfolgen.

 

Zu den Generalversammlungen werden die Mitglieder vom Oberst unter Angabe der Tagesordnung

1 Woche vorher durch Aushang und durch Veröffentlichung in der Tageszeitung „Die Glocke“ eingeladen.

 

§ 20

Jede ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung ist beschlußfähig.

 

§ 21

Die Beschlüsse der Generalversammlung werden, soweit in dieser Satzung nicht anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Satzungsänderungen mit 2/3 Stimmenmehrheit, gefaßt.

Außerordentliche Generalversammlungen können auf Beschluß des Vorstandes jederzeit einberufen werden. Auch auf Antrag von mindestens 50 Mitgliedern ist eine Generalversammlung einzuberufen.

 

§ 22

Das jährliche Schützenfest wird an dem vom Vorstand zu bestimmenden Tagen gefeiert. Die Mitglieder sind verpflichtet, an den Festzügen durch das Dorf teilzunehmen.

Höhepunkt des Schützenfestes ist das Vogelschießen zur Ermittlung des Schützenkönigs. Er ist bis zum nächsten Schützenfest Repräsentant des Vereins.

 

§ 23

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens dazu einberufenen Generalversammlung beschlossen werden, zu der jedes Mitglied schriftlich eingeladen werden muß. Die Generalversammlung ist in diesem Fall nur beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend ist. Der Auflösungsbeschluß bedarf der Zustimmung von 2/3 aller anwesenden Mitglieder.

 

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Wadersloh, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere für Zwecke der Heimatpflege, zu verwenden hat.

 

 

Alle zuvor ergangenen Satzungen werden mit heutigem Datum außer Kraft gesetzt.

 

 

 

59329 Wadersloh, den 29. Oktober 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

Bernhard Schniederjohann

Peter Kleinediekmann

Antonius Schomacher

 

Oberst u. 1. Vorsitzender

Major u. 2. Vorsitzender

Geschäftsführer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gez. Jocksch

 

gez. Rothfeld

 

Vereinsmitglied

 

Vereinsmitglied